Internet: Drei große Webbrowser kämpfen derzeit um eine Vorherrschaft: Mozilla Firefox, Google Chrome und der Internet Explorer von Microsoft. Der Internet Explorer hat seine Krise inzwischen überwunden und konnte den starken Rückgang zumindest stoppen, wenn auch nicht umkehren.

Webbrowser-Statistik, weltweit (Bild: Statcounter)
Der Internet Explorer verliert zwar laut den statistischen Zahlen von Statcounter weiterhin Marktanteile, das Tempo hat jedoch deutlich abgenommen, sodass die Weiterentwicklungen vom IE6 und IE7 ihren positiven Effekt entfalten. Insbesondere der IE9 bietet inzwischen eine solide Unterstützung aktueller Webstandards.
Deutlich härter verläuft dagegen der Kampf zwischen Google Chrome und Mozilla Firefox. Die Mozilla-Entwickler mussten zuletzt lange Zeit viel Kritik einstecken, reagierten darauf jedoch mit einem neuen Entwicklungsprozess. Der ursprünglich massive Anstieg der Marktanteile war jedoch verloren, sodass Konkurrenten wie Google Chrome profitieren.

Webbrowser-Statistik, weltweit (Bild: Statcounter)
Inzwischen hat Chrome in vielen Statistiken die Führung übernommen, auch wenn die Art der Messung variiert. In den Statistiken von Statcounter belegt Googles Webbrowser jedoch den ersten Platz, während Mozilla Firefox mit einem Marktanteil von rund 24 Prozent sogar nur Platz 3 erreicht. Auf Platz 4 liegt erwartungsgemäß der Apple Safari.
Opera kann sich aus der eigenen Nische ebenfalls nicht befreien und erreicht gerade einmal einen Anteil von rund 1,7 Prozent. Der kurzzeitige Aufwärtstrend aus dem Jahre 2011 ist damit endgültig beendet, doch eine feste Community hält an dem Webbrowser des gleichnamigen Unternehmens fest.


