Urknall im Teilchenbeschleuniger CERN in Genf
Im Teilchenbeschleuniger CERN in Genf wurde das Experiment “Urknall” nun endlich erfolgreich durchgeführt. Mit rund 300.000 Kilometer pro Sekunde knallten Protonen aufeinander und erzeugten einer bis dato nie erreichte Energie von mehr als 7000 Giga-Elektronenvolt. Die Kosten des Urknall-Experiments werden aktuell mit 9,4 Milliarden US Dollar beziffert.
Entgegen bisherigen Befürchtungen einiger Kritiker ist es bisher nicht zu den gefährlichen schwarzen Löchern durch den Teilchenbeschleuniger Large Hadron Collider (LHC) gekommen. Gab es dazu erst vor kurzem eine Verfassungsbeschwerde gegen LHC um die Teilchenbeschleunigung zu verhindern, die jedoch mangels wissenschaftlicher Beweise scheiterte.
Heute Mittag am 30. März 2010 gegen 13 Uhr war es dann in Genf endlich soweit, so die Meldunge bei Twitter von CERN. Die für die Protonenbeschleunigung vorgesehene Anlage konnte erfolgreich ihren Auftrag ausführen. Die Forscher und anwesende Presse jubelten als es knallte und feierten anschließend die Auswertung der eintreffenden Daten.
Das Urknall-Experiment soll den Forschern unzählige Antworten auf grundlegende Naturfragen klären, so die Hoffnung der Beteiligten. Darum geht es um Fragen zur Materie, Antimaterie und ob Materie Masse besitzt.
Während die US Amerikaner vorrangig nach E.T., Aliens und UFO’s im Weltraum suchen und Ausschau halten oder eien unbekannte Menschart in Sibieren finden, versuchen die europäischen Forscher aus Genf anderen fundamentalen Fragen auf die Spur zu kommen. Ob sich mit den Erkenntnissen vom Urknall in Genf weitere Rätsel lösen lassen wird sich in nächster Zukunft zeigen. Auch die Frage ob durch die Teilchenbeschleunigung Gefahren wie das berüchtigte Schwarze Loch hervorgerufen werden.


