Unbekannte Menschenart von Leipziger Forschern entdeckt
Forscher vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig haben in einer Höhle in Sibirien eine bisher unbekannte Menschenart entdeckt. Im sibirischen Altaigebirge gelang den Forschern ein sensationeller Fund einer über 40.000 Jahre alten und bisher unbekannten Menschart.
Das Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie (MPI EVA) in Leipzig wurde 1997 gegründet und untergliedert sich in folgende Forschungsabteilungen: Evolutionäre Genetik, Humanevolution, Linguistik, Primatologie und Vergleichende und Entwicklungspsychologie.
Einem Bericht im Stern nach haben die Leipziger Forscher menschliche Überreste in einer sibirischen Höhle gefunden. Aus den Überresten eines gefundenen Fingerknochens hatten die Max-Planck-Mitarbeiter Erbmaterial sichergestellt und mit der DNA anderer “Menschen” verglichen. So kamen sie beim Abgleich der DNA mit heutigen Menschen und mit Neandertalern zum Ergebniss, dass die DNA eigenständige Merkmale aufzeigt und somit eine eigene Menschenart darstellt.
Bereits im Jahr 2008 hatten ein Leipziger Team vom MPI EVA in einer 33 Meter langen Höhle die Knochen gefunden und sichergestellt. Die Untersuchungen nun ergaben den Fund einer neuen Menschenart, die vor knapp 40.000 Jahren in Zentralasien lebte.
Das die Menschheit vom Affen abstammt haben Forscher längst herausgefunden und das liegt deutlich länger zurück als die neue Menschart aus Sibieren. Dennoch stoßen Mitarbeiter von Forschungsinstituten bei ihren Ausgrabungen und Untersuchungen immer wieder auf neue Entdeckungen. Erst im Jahr 2003 wurden Überreste von besonders kleinen Frühmenschen auf einer Insel in Indonesien entdeckt. Wieder mal Lust auf Urlaub in Indonesien? Oder Urlaub in Sibirien?




Falko, Robert Bunzel, 20.04.2010 10:11 Uhr
Es ist doch nicht wichtig, von welcher Art sich der Menschen entwickelte, viel wichtiger scheint mir zu erkennen, dass wir HIER sind. Wer weiß, vielleicht sind auch ‘außerweltliche’ einflüsse an unserer Enstehung schuld!?