Loveparade in Duisburg fordert 19 Todesopfer
Veranstaltung Nach der Massenpanik auf der Loveparade in Duisburg ist die Zahl der Todesopfer auf 19 gestiegen. Das teilte die Polizei in Duisburg in der Nacht mit. Über 300 Menschen seien zudem verletzt worden, mehrere von ihnen schwer. Polizei, Sicherheitskräfte und Veranstalter stehen jetzt in der Kritik.
Es kursierten unter anderem bei “Youtube” Videoaufnahmen, die Polizisten zeigen, die die Besucher nicht aus dem betreffenden Tunnel heraus lassen, gleichzeitig aber Menschen in der Gegenrichtung in den Tunnel hinein schicken. “Die Leute sind reihenweise umgefallen, aber die Polizei hat immer weiter von beiden Seiten Menschen in den Tunnel geschickt”, sagte ein Augenzeuge.
Kritisiert wurde auch die Fortsetzung der Veranstaltung nach dieser Tragödie. Der Krisenstab verteidigte diese Entscheidung jedoch mit dem Ziel, eine weitere Panik zu verhindern. Die Politik mischte sich ebenfalls ein und fordert die lückenlose Aufklärung der Tragödie, bei der auch fast 350 Menschen verletzt wurden.
dts Nachrichtenagentur, [st]


