Betrügereien mit dem Erdbeben von Haiti

16.Jan.2010 10:19 Uhr, von [st], Trackback-URL


© Andreas Morlok / PIXELIO

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Das Erdbeben in Haiti nutzen jetzt auch verstärkt Betrüger. Das Schicksal der Menschen in Haiti erhöht auch die Spendenbereitschaft hierzulande, welches die Abzocker für sich selbst ausnutzen und über SPAM-Mails zu Spenden aufrufen. Um einen guten Zweck geht es hier aber nicht – also Vorsicht!

Immer wieder nutzen Betrüger aktuelle Ereignisse um Viren, Malware oder Scareware effektiv zu verteilen. Vor allem Leid und Schicksale führen oftmals zu einer trügerischen Situation für die Leser von SPAM-Mails. Wer unvorsichtig ist, sitzt dann schnell in der Falle und merkt dies vermutlich nicht einmal. Ist der Computer infiziert, wird dieser unter anderem zum weiteren Versand von Mails missbraucht und der Nutzer meist mit nerviger Werbung belästigt.

Auch Spendenaufrufe werden direkt kommuniziert und die Leser dazu aufgerufen, Gelder auf Bankkonten über manipulierte Onlinedienste zu überweisen oder über Western Union zu schicken.

Gehen Sie bei Spenden im Internet sorgsam vor und vertrauen Sie nicht jedem. Vermeiden Sie Bezahlsysteme, die Sie nicht kennen und achten Sie darauf, dass es sich nicht um eine Kopie eines bekannten Bezahldienstes handelt. Verschicken Sie Gelder niemals über Western Union, Spendenorganisationen bieten in aller Regel immer Bankkonten in Deutschland an. Prüfen Sie die Kontoverbindung nach – oftmals genügt bereits eine Suche über Google oder der offiziellen Webseite einer Spendenorganisation.


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  • Jonathan, 16.01.2010 15:10 Uhr

    Diese armen Leute in diesem armen Land. Die tun mir echt leid. Leben schon in Armut und dann das. Einfach schrecklich.

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