Aschewolke – Kein offizieller Flugbetrieb bis 2 Uhr Nachts

19.Apr.2010 21:16 Uhr, von [mh], Trackback-URL


Die Aschewolke hat Deutschland immernoch im Griff. Die Deutsche Flugsicherung DFS verbietet Starts und Landungen ab Flughafen Hamburg, Berlin, Hannover, Bremen, Leipzig, Erfurt und so weiter. Die Flugzeuge in Deutschland bleiben am Boden. Dennoch gibt es Ausnahmegenehmigungen für Sichtflüge unterhalb von 3.000 Metern.

Die Fluggesellschaften laufen langsam Sturm gegen das verhängte Flugverbot in Deutschland. Bis auf wenige Ausnahmegenehmigungen fallen seit Tagen tausende Flüge aus. Hunderttausend Passagiere hängen weltweit an den Flughäfen fest. Heute morgen wurde noch berichtet, dass das Flugverbot bis 20 Uhr gilt. Nun hat die offizielle Flugsicherung Deutschlands das Startverbot bis 2 Uhr heute Nacht verlängert.

Das Thema Aschewolke reist nicht ab und beschäftigt die Medien nun weltweit schon seit Tagen. Es ist ein bis dato einmaliger Vorgang in Europa der die Fluggesellschaften, Airline-Angestellte, Bodenpersonal und die hunderttausend Reisenden verzweifeln lässt.

Einige Fluggesellschaften wie die Deutsche Lufthansa haben bereits begonnen einige ihrer Flugzeuge umzusiedeln und auch Passagiere zurück an ihre Ausgangsflughäfen zu befördern. Die Lufthansa hat nach eigenen Aussagen mit der Verlagerung einiger Flugzeuge vom Typ Boeing 747, Airbus 330 und Airbus A340 aus Amerika, Asien und Afrika begonnen.

Die Deutsche Bahn wird indes auch intensiv von den Reisenden genutzt um nicht an weit entfernten Flughäfen festzusitzen. Brisant ist jedoch der Unfall eines ICE zwischen Köln und Frankfurt, als ein ICE eine Tür während der Fahrt verloren hat.

Die Mietwagenfirmen verzeichnen ebenso sehr große Zuwächse im Neukundengeschäft. Ein Auto leihen ist in diesen Tagen wichtiger denn je, aber wahrscheinlich auch schwierig, da zu viele Urlauber und Geschäftsleute ein Auto ausleihen wollen.

Zählt man alle Punkte zusammen, dann kann man schon von einem kleinen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Chaos sprechen. Arbeitnehmer erscheinen nicht auf Arbeit. Die Bahn verkraftet den Ansturm unfreiwilliger Passagiere nicht. Die Fluggesellschaften laufen Sturm gegen das Asche-Flugverbot… Was kommt als nächstes?

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