Qinetiq verbessert Akkus für Elektroautos
Der vergleichsweise junge Markt für Elektroautos wird derzeit vor allem durch zwei wesentliche Probleme gebremst: Die mangelnde Reichweite einer Akkuladung und die wesentlich höheren Investitionskosten für die technische Ausstattung. Das Unternehmen Qinetiq konnte nun gleich beide Probleme zumindest teilweise reduzieren, indem durch Veränderung der Materialien ein besserer Lithium-Ionen-Akku entwickelt werden konnte.
Hierfür entwickelte Qinetiq eine Kathode aus Lithiumeisensulfid, welches eine höhere Energiedichte ermöglicht und dadurch die Speicherkapazität gesteigert werden kann. Dies kann sowohl zur Herstellung kleinerer Akkus bei gleichbleibender Reichweite führen – etwa bei kleineren Elektrofahrzeugen – als auch direkt in größere Reichweiten umgesetzt werden. Ein Mitarbeiter sagte dem US-Wissenschaftsmagazin Technology Review, dass die Kapazität um bis zu 50 Prozent gesteigert werden kann als herkömmliche Lithium-Ionen-Akkus. Das neue Material ersetzt das zudem teurere Lithiumcobaltdioxid und senkt gleichzeitig auch die Kosten für die Herstellung der neuen Akkus.
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Jordan, 19.01.2010 10:48 Uhr
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