Sicherheit von Mac OS X mehr Schein als Sein?
Immer wenn Microsoft und Apple in einem Satz auftauchen, geht es um die Frage: Windows oder Mac OS. Während Microsoft bei den Marktanteilen deutlich vorne liegt, wird beim Thema Sicherheit jedoch immer das Betriebssystem von Apple gelobt. Zu Unrecht, wie ein ehemaliger Hacker meint.
Wie viele andere Hacker-Kollegen widmet sich auch Marc Maiffret nach der dunklen Karriere jetzt dem Thema Sicherheit und gründete eigens das Unternehmen eEye Digital Security. Ziel ist das Aufdecken von Sicherheitslücken und die Bekämpfung von Malware, die sich zumeist über Schwachstellen ausbreitet und im Betriebssystem einnistet.
Maiffret äußerte sich jetzt ebenfalls zu der Diskussion, ob Microsoft Windows oder Mac OS X von Apple mehr Sicherheit bietet und lobt in diesem Zusammenhang Microsoft für das Engagement beim Thema Sicherheit. Kritik ernten dagegen Apple und Adobe, die sich seiner Meinung nach bisher zu wenig mit der Sicherheit ihrer Produkte beschäftigen. Die vermeintliche Sicherheit bei Apple beruht seiner Ansicht nach eher auf die geringe Verbreitung, weshalb Mac OS schlichtweg seltener das Opfer von Angriffen wird.
In letzter Zeit tauchen immer wieder kritische Sicherheitslücken bei Produkten von Apple auf, wie beispielsweise beim Hacker-Wettkampf Pwn2Own. Welches Betriebssystem tatsächlich sicherer ist, spielt vermutlich am Ende gar keine Rolle, allerdings wird deutlich, dass beide Betriebssysteme diverse Schwachstellen aufweisen und eine absolute Sicherheit bieten letztlich beide Produkte nicht.
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