Sicherheit: Schwachstelle in Google’s Android
Sicherheit Das Sicherheitsunternehmen MWR Labs hat im Betriebssystem Android von Google eine Sicherheitslücke entdeckt, wonach sich gespeicherte Zugangsdaten und Passwörter von Webseiten auslesen lassen. Android 2.2 ist von der Sicherheitslücke jedoch nicht beschlossen.
Ohne umfangreiche Details hat Google in Android 2.2 die Sicherheitslücke geschlossen. Sie beruhte laut PCPro.co.uk auf einem Fehler in der WebKit-Engine, die Zugangsdaten und Passwörter dauerhaft speichert und durch eine Lücke auf diese Daten zugegriffen werden kann. Hierzu muss der Angreifer lediglich Schadcode in den Browser einschleußen und kann anschließend auf die gespeicherten Informationen zugreifen.
Da die WebKit-Engine in mehreren Betriebssystemen eingesetzt wird, könnte auch WebOS oder Apple’s iOS von der Sicherheitslücke betroffen sein. Google schließt die Schwachstelle in Android 2.2, allerdings ist diese Version bisher nicht für alle Geräte verfügbar.
In der jüngeren Vergangenheit tauchen immer häufiger Schwachstellen in Smartphones auf, wodurch die Diskussionen um Sicherheit und Datenschutz im mobilen Bereich immer wieder angeheizt werden. Dabei wird deutlich, dass dieser Sektor in Zukunft einen bedeutenden Anteil einnehmen wird, um persönliche Daten zuverlässiger und nachhaltig zu schützen.
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