Mariposa-Virus auch auf Vodafone-Smartphones aus Spanien aufgetaucht
Nachdem vor gut zwei Wochen bereits erste Smartphones für Vodafone aufgetaucht sind, die mit einer verseuchten Speicherkarte ausgeliefert wurden, hat sich der Vorfall offenbar jetzt bei Geräten aus Spanien wiederholt. Entsprechende Berichte wurden auf dem Blog Movil Zona veröffentlicht.
Die verseuchten Smartphones von HTC wurden erstmals von einem Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens Panda Security entdeckt. Er fand dabei den Schadcode Mariposa vor, der jedoch vergleichsweise harmlos ist und keine direkte Bedrohung für die Anwender darstellt. Wird das Smartphone mit einem Windows-Rechner verbunden, versucht der Virus einen Server zu kontaktieren. Aktuelle Signaturdateien der unterschiedlichsten Hersteller von Antivirensoftware erkennen den Virus aber mittlerweile zuverlässig und beseitigen ihn sofort.
Vodafone reagierte seinerseits und verschickte an die betroffenen Kunden neue Speicherkarten, die nicht mit einem Virus versehen sind. Gleichzeitig stellt das Unternehmen Tools zur Überprüfung bereit, um dem Kunden selbst die Kontrolle der Speicherkarte zu ermöglichen.
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