Sicherheit: Das steigende Risiko für aktuelle Passwörter

Sicherheit Während die technischen Voraussetzungen für schnelle und aufwendige Berechnungen stetig wachsen, findet beim Thema der Passwortsicherheit kein Umdenken statt. Das Ergebnis: Die heute eingesetzten Passwörter werden kontinuierlich schwächer, ohne das Nutzer darauf reagieren.

Mit schnelleren Prozessoren, vor allem durch die Parallelisierung über mehrere Kerne (Cores), werden komplexe Berechnungen stetig schneller, insofern der Softwareentwickler die Parallelisierung der entsprechenden Berechnungen optimal auf die zur Verfügung stehenden Kerne abbilden kann. Zusätzlich erlaubt der Fortschritt auch die Einbindung der Prozessoreinheit der Grafikkarte (GPU) in Berechnungen, sodass zusätzliche Ressourcen für jegliche Aufgaben zur Verfügung stehen.

Was jedoch vielen Unternehmen und Privatpersonen noch nicht bewusst geworden ist: Dies gilt auch für Angriffstechniken. In erster Linie steigt die Gefahr für Passwörter, denn Brute-Force-Berechnungen werden immer schneller, wodurch mehr Passwortkombinationen innerhalb eines Zeitfensters erreicht werden. Auch die Vorberechnung über Rainbow-Tables oder das direkte Anlegen von vollständigen Passwortverzeichnissen beschleunigt diesen Prozess, wodurch die Sicherheit von aktuellen Passwörtern gefährdet ist. Ein Passwort was gestern noch als sicher galt, kann morgen schon völlig unsicher werden.

Dieses Problem muss allen Personengruppen bewusst werden, denn die Passwortkomplexität muss mit der Zeit immer weiter gesteigert werden. Sowohl in der Länge, als auch im verwendeten Zeichensatz befinden sich brauchbare Ansätze. Doch auch dann gilt: Das Passwort bleibt nur für einen bestimmten Zeitraum zumindest ansatzweise sicher.

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