Samung Galaxy Note 10.1: Luxus-Tablet attackiert Apple iPad 3 im August

Tablet-Computer: Auf dem Mobile World Congress in Barcelona hatte Samsung das Galaxy Note 10.1 im Frühjahr diesen Jahres erstmalig vorgestellt. Die Südkoreaner verzichteten jedoch auf eine Markteinführung und nutzten den Sommer für Detailverbesserungen bei der Hardware. Herausgekommen ist ein Luxus-Tablet, dass dem Apple iPad 3 nicht nur preislich Paroli bietet.

Samsung Galaxy Note 10.1 (Bild: Samsung)

Das Tablet “Galaxy Note 10.1″ von Samsung ist ein Allrounder und kombiniert ein 10-Zoll-Tablet mit einem Telefon. Dieser Schritt ist keineswegs neu, für derart große Tablets jedoch ungewöhnlich. Das Display selbst orientiert sich am Markt und bietet eine Auflösung von 1.280×800 Pixeln. Die Besonderheit steckt jedoch wie immer im Detail oder, wie beim Galaxy Note, im Stift.

Der Käufer erhält zusätzlich einen Digitizer von Wacom. Diese Eingabestifte arbeiten pixelgenau und können über 1.000 Druckstufen unterscheiden. Die Spitze ist je nach Anwendungsfall bei Bedarf austauschbar. Auf Grund der Elektronik ist ein solcher Stift allerdings nicht günstig, Verluste könnten also für Schmerzen in der Geldbörse sorgen.

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Das Galaxy Note 10.1 verfügt über einen Vier-Kern-Prozessor, der mit 1,4 GHz getaktet ist. Der Arbeitsspeicher fällt mit 2 GByte ebenfalls üppig aus, sodass das Tablet mit dieser Ausstattung zweifelsfrei zu den Top-Modellen gehört. Dank Android 4.0 (ICS) kann die Hardware zudem optimal ausgenutzt werden, sodass der Nutzer auf ein performantes Tablet stoßen wird.

Auch sonst hat Samsung nicht gespart: GPS-Unterstützung, Dual-Band-WLAN und Bluetooth 4.0 runden die Funktionen ab. Es wird zudem Modelle vom Galaxy Note 10.1 geben, die auch über ein integriertes 3G-Modem verfügen. Das Gewicht beträgt laut Herstellerangaben etwa 600 g, der Akku wird mit 7.000 mAh angegeben. Welche Akkulaufzeit damit möglich ist, wird sich erst in der Praxis erweisen.

Samsung Galaxy Note 10.1 (Bild: Samsung)

Bis dahin ist es jedoch kein weiter Weg mehr, denn noch im August sollen erste Geräte ausgeliefert werden. Das Einsteiger-Modell schlägt jedoch mit rund 600 Euro zu Buche, sodass Samsung auch deutlich an der Preisschraube gedreht hat. Mit einem 3G-Modem werden zusätzlich etwa 90 Euro fällig. Dafür erhält der Nutzer einen internen Speicher von 16 GByte, kann diesen jedoch bei Bedarf um bis zu 64 GByte durch eine zusätzliche Speicherkarte erweitern. (zur Vorbestellung auf Amazon.de)

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