Smartphones: Der Blackberry-Hersteller RIM steckt weiter tief in der Krise. Die Nachfrage nach Produkten ist rückläufig, wozu auch das Smartphone Blackberry zählt. Tausende Stellen sollen deshalb erneut wegfallen, nachdem schon im letzten Jahr viele Mitarbeiter das Unternehmen verlassen mussten.
Research In Motion kann die Krise momentan nicht überwinden. Während Konkurrenten wie Samsung oder Apple massive Zuwächse bei der Nachfrage ihrer Smartphones verzeichnen, kämpft RIM mit Verlusten. Einem Bericht der Zeitung Globe and Mail (Kanada) wird in Kürze offiziell angekündigt, dass gut 2.000 Mitarbeiter mit einer Entlassung rechnen müssen.
Damit setzt RIM den bisher anhaltenden Abwärtstrend fort, denn schon im letzten Jahr mussten tausende Stellen gestrichen werden. Ganz überraschend kommt das neue Gerücht jedoch nicht, denn schon seit Wochen wird darüber spekuliert, ob nicht weitere Entlassungen notwendig seien, um die wirtschaftliche Lage zu verbessern.
Die offizielle Ankündigung wird noch in dieser Woche erwartet, denn am Samstag legt das Unternehmen aktuelle Quartalszahlen vor. Diese werden angesichts der Gerüchte wohl negativ ausfallen. Mit dem Stellenabbau würden rund 12 Prozent der Arbeitsplätze von Research In Motion wegfallen.


