Lokales: Der RB Leipzig hat im heutigen DFB-Pokalspiel gegen den Bundesligisten VfL Wolfsburg für eine Überraschung gesorgt. Mit einem verdienten 3:2-Erfolg haben die Leipziger Bullen die Mannschaft von Trainer Magath aus dem DFB-Pokal gekickt.
Für den Leipziger Fußball-Segen sorgte der überragende Leipziger Daniel Frahn. Die Partie weckte direkt in der ersten Spielminute die Hoffnung auf einen möglichen Sieg des RBL. Die Chance blieb zunächst ungenutzt, doch schon in der 6. Spielminute dann der Schock für die Wolfsburger: Kapitän Daniel Frahn bringt die Leipziger mit 1:0 in Führung.
RBL ist deutlich aggressiver und spielt fast befreit. Dies führt zu einigen spektakulären Chancen und in Spielminute 15 schlug Frahn erneut eiskalt zu und erhöhte auf 2:0 aus Sicht des RB Leipzig. Wolfsburg erwachte aus dem Tiefschlaf und erhöhte den Druck. Dies verunsicherte den Spielfluss der Leipziger deutlich und wurde prompt im Doppelpack bestraft: Lakic verkürzte in der 25. Spielminute auf 2:1 und Salihamidzic erzielte in der 28. Spielminute den Ausgleich.
Die 31.212 Zuschauer in der Red Bull Arena – übrigens neuer Rekord – waren sichtlich geschockt und Ruhe kehrte nicht nur auf den Rasen ein. Kurz vor dem Pfiff zur Halbzeit ließ Frahn jedoch die Zuschauer erneut jubeln und brachte den RBL erneut in Führung.
Die zweite Halbzeit bot Spannung pur, denn Wolfsburg drängte jetzt deutlich auf den Ausgleich, während sich der RBL nur noch phasenweise und zum Kontern nach vorn wagte. Dabei boten sich zahlreiche Chancen, die die Leipziger fahrlässig verschenkten. Aber auch das Spiel von Wolfsburg war mit ungewohnt vielen Fehlern alles andere als meisterlich.
Für den VfL Wolfsburg ist die Niederlage mehr als schmerzhaft. Ursprünglich war der Titelgewinn im DFB-Pokal das eigentliche Ziel und jetzt folgt das überraschende Aus direkt in der ersten Runde. Während Trainer Felix Magath also eine bittere Niederlage wegstecken muss, ist das offizielle Debüt unter dem neuen RB-Trainer Peter Pacult geglückt. Vor allem die Offensive der Leipziger zeigte sich von der guten Seite, die Abwehr allerdings auch Fehler, an die die Mannschaft noch arbeiten muss.





