Apple entfernt rund 5000 Einträge mit sexuellen Inhalten aus dem App Store
Mit überarbeiteten Regeln für den App Store erhöht Apple den Jugendschutz und entfernte laut ChilliFresh bereits rund 5000 Applikationen mit eindeutigem Bezug zu sexuellen Inhalten. Während Apple sein Vorgehen rechtfertigt, üben erste Entwickler jedoch Kritik.
Viele Entwickler halten die neuen Regelungen für oberflächlich und ungenau. Konkret fehlen genaue Angaben darüber, welche Inhalte den neuen Anforderungen nicht mehr gerecht werden. Sie fordern Apple zur genauen Definition auf, was laut dem Unternehmen als “sexuell anstößig” gilt. Apple habe demnach überstürzt reagiert, nachdem mehrere Beschwerden von Nutzern zu einer Neuregelung der Richtlinien führte. Apple stellte jedoch gegenüber dem US-Portal InformationWeek klar, dass die Interessen und der Schutz der Nutzer im Vordergrund stehen.
Der Entwickler des Apps Wobble reagierte auf die ungenaue Formulierung der neuen Richtlinien und kontaktierte Apple direkt und bat um eine genauere Definition. Die Antworten veröffentlichte der Entwickler jetzt: Bereits die Darstellung von Bikini-Models gilt als sexuell anstößig und führt zum Ausschluss aus dem App Store. Weiterhin sollen bereits erkennbare Silhouetten eines nackten Körpers seit der Neuregelung nicht länger geduldet werden.
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