Missbrauch im Ferienlager und Killerspiele als Ursache

Kurioses Die bayerische Justizministerin Beate Merk (CSU) hat möglicherweise den Sachverhalt verwechselt, betrachtet man ihre aktuelle Äußerung zu den Missbrauchsfällen in einem Ferienlager auf der Insel Ameland. Wieder einmal sollen Killerspiele daran schuld sein?

Konkret sagte Frau Merk: “Der Weg in die Gewaltkriminalität ist nicht weit, wenn man als junger Mensch Gewalt täglich am Bildschirm übt! Mir geht es darum, solche Spiele zu verbieten, die den Spieler an grausamen und unmenschlichen Gewalttätigkeiten gegen Menschen beteiligen“.

Und wieder entsteht die Debatte um ein Herstellungs- und Verkaufsverbot von Killerspielen, ohne das überhaupt ein konkreter Zusammenhang bekannt ist und noch immer fehlen eindeutige Studien, die überhaupt die Vorhaben unterstützen. Vielleicht liegt es ja auch nur an der Perspektivlosigkeit, wie man immer sagt, dann kann sich die Politik immerhin selbst an die Nase packen.

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