Ostdeutsche Bürger sitzen länger vor der Glotze

7.Aug.2010 08:42 Uhr, von [st], Trackback-URL


Unterhaltung Auch in Sachen Fernsehkonsum sind sich die Bürger zwischen Ost- und Westdeutschland uneinig: Täglich gut 52 Minuten läuft der Fernseher im Osten länger – Tendenz: steigend. Am wenigsten sitzen die Bayern vor der Flimmerkiste.

Studio (Foto: Niels Heidenreich/schoschie@flickr)

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Das Nachrichtenmagazin “Focus” berichtet unter Berufung auf Zahlen von Media Control, die exklusiv für “Focus” erhoben wurden, dass die Ostdeutschen in den vergangenen sieben Monaten pro Tag durchschnittlich 52 Minuten länger vor dem Fernsehr verbrachten als die Westdeutschen. In Westdeutschland läuft der Fernseher demnach 3 Stunden und 33 Minuten, in Ostdeutschland sind es hingegen 4 Stunden und 25 Minuten.

Die Bayern und Hessen verbringen mit 3:20 Stunden die wenigste Zeit vor der Glotze, in Sachsen-Anhalt (4:30) und Thüringen (4:33) läuft der Fernseher dagegen die längste Zeit im deutschen Vergleich. In Sachsen sind es 4:29 Stunden.

“Focus” berichtet weiter, dass es auch Unterschiede bei den bevorzugten Programmen gibt. In den neuen Bundesländern wird “RTL” überwiegen konsumiert, während in den alten Bundesländern “Das Erste” den Fernsehalltag bestimmt. Gleiches gilt auch für die Nachrichten: Während im Westen die Tagesschau dominiert, informieren sich die Menschen in den neuen Bundesländern bevorzugt bei “RTL aktuell” über aktuelle Geschehnisse.

Text-Quelle(n): dts Nachrichtenagentur

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  • Ossi, 07.08.2010 12:14 Uhr

    Wir im Osten haben ja auch noch was nachzuholen. Daher läuft der TV länger :)

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