Wikileaks erhält Unterstützung von der schwedischen Piratenpartei
Politik Die schwedische Piratenpartei verfolgt wiederholt zweifelhafte Ziele und bietet jetzt Unterstützung für Wikileaks an. Die Partei ist inzwischen bereits als Hoster von The Pirate Bay aktiv. Jetzt bietet man Server und Hosting-Kapazitäten für Wikileaks an – ein riskantes Unterfangen.
Mit dieser indirekten Provokation gegenüber den USA wächst auch der Druck auf die Regierung Schwedens. Sollte die schwedische Piratenpartei tatsächlich Kapazitäten bereitstellen, ist ein Eingreifen durch die USA zu erwarten. Dann könnte die Politik unter Umständen die Aktivitäten der Partei als Internet Service Provider komplett stoppen: Ein Kampf um Leben und Tod.
Wikileaks veröffentlichte zuletzt gut 90.000 geheime Dokumente des US-Militärs und sorgte weltweit für Aufsehen. Das enorme Medieninteresse setzt die Betreiber von Wikileaks dabei deutlich unter Druck. Wer die Dokumente an die Betreiber übermittelt hat, bleibt ungeklärt. Bradley Manning gilt weiterhin als einer der Verdächtigen in diesem Fall.


