Sony schwächelt trotz Playstation 3 bei der Bilanz
Der japanische Konzern Sony hat die Umsatz- und Gewinnzahlen für das letzte Jahr veröffentlicht und konnte einen Gewinn von knapp 200 Millionen Euro erreichen. Der Umsatz lag ähnlich wie zum Vorjahreszeitraum bei 11,7 Milliarden Euro. Vor allem durch das Join Venture Sony Ericsson und dem Geschäft mit Digitalkameras musste Sony Einbußen hinnehmen. Positiv konnte Sony nur mit dem Verkauf der Playstation 3 beeindrucken, da die Verkaufszahlen nahezu verdoppelt werden konnten. Zusammen mit den gesenkten Produktionskosten konnte Sony hier überraschend einen operativen Gewinn erreichen, wogegen Analysten hier mit einem Verlust gerechnet hatten.
Rückläufige Verkaufszahlen der Playstation 2, sowie der Flachbildfernseher belasten die Bilanz jedoch deutlich. Folglich senkte Sony die Jahresprognose auf einen Gewinn von 1,42 Milliarden Euro. Da entspricht einer Abschwächung der Erwartungen um fast 20 Prozent. Die Nachrichtenagentur Nikkei veröffentlichte heute eine Meldung, dass Sony nun vollständig die Kontrolle über Sony BMG anstrebt. Derzeit ist Bertelsmann noch mit 50 Prozent beteiligt, hatte jedoch bereits im Juni eine Verkaufsoption erwogen. Als Verkaufspreis für den Anteil soll Sony laut der Meldung fast 600 Millionen Euro bieten. Dies dürfte die Analysten enttäuschen, da Sony BMG ebenfalls rückläufige Umsätze hat und beim operativen Gewinn sogar in die Verlustzone gerutscht ist.
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