Motorola fordert Verkaufsstopp für Blackberrys von RIM

24.Jan.2010 17:15 Uhr, von [st], Trackback-URL


Nach dem die Auseinandersetzung zwischen Apple und Nokia bereits eskaliert sind, spielt nun auch Motorola mit offenen Karten und fordert einen Verkaufsstopp für die Blackberry-Geräte von Research in Motion. Als Gründe für die Forderung nannte der US-Konzern ebenfalls Patenverletzungen durch RIM. Die Internationale Handelskommission der Vereinigten Staaten muss nun in den nächsten Wochen über einige Verkaufsverbote von Smartphones entscheiden.

Der Konzern Motorola will mehrere Patentverletzungen bei den Blackberry-Geräten des Herstellers Research in Motion festgestellt haben. Unter anderem würden nicht-genehmigte Verstöße gegen Patente für die WLAN-Integration und der Nutzeroberfläche vorliegen. Beide Anbieter streiten sich ähnlich wie Nokia und Apple bereits seit längerer Zeit und bezichtigen sich gegenseitig, Patente des jeweils anderen verletzt zu haben. Mit dem Vorgehen will Motorola nun den bisherigen Vorwürfen Nachdruck verleihen und eine Entscheidung herbeiführen.

Immer wieder führen die Vorstöße bei Herstellern wegen vermeintlicher Patentrechtsverletzungen zu Diskussionen. Experten fordern bereits seit einigen Jahren eine Verschärfung der Richtlinien zur Anerkennung von Patenten. Viele bestehende Patente sind demnach nicht gerechtfertigt und behindern die Weiterentwicklung von Technologien, da hierfür erst zur Einhaltung alternative Lösungen geschaffen werden müssen.

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