Microsoft: Lebenszyklus für Windows 2000, XP SP2 und Vista RTM endet
Im Laufe der nächsten Monate enden die Lebenszyklen diverser Betriebssysteme von Microsoft. Ab diesen Zeitpunkt erhalten die Installationen keine Sicherheitsupdates mehr, sodass Nutzer auf aktuellere Versionen wechseln sollten. Betroffen sind unter anderem Windows 2000, XP und Vista, sowie der Windows Server 2003.
Für die erste Version von Windows Vista werden bereits ab 13. April 2010 keine weiteren Sicherheits-Updates ausgeliefert. Anwender der sogenannten RTM-Version (Release to Manufacturing) müssen daher das Service Pack 1 oder 2 installieren, deren Lebenszyklus läuft über den 13. April hinaus weiter.
Am 13. Juli endet dann die Unterstützung von Windows XP SP2. Die RTM-Version und SP1 werden bereits nicht mehr unterstützt. Ein Upgrade auf das Service Pack 3 stellt vorläufig die Auslieferung weiterer Updates für Windows XP sicher. Den Termin sollten sich auch Anwender von Windows 2000 gut vormerken: Die Unterstützung endet endgültig und betrifft jegliche Service Pack-Installationen. Microsoft empfiehlt den Anwendern in diesem Fall ein Upgrade auf Windows 7.
Ebenfalls am 13. Juli ändert sich auch das Aktualisierungsverhalten vom Windows Server 2003 und 2003 R2. Mit diesem Datum findet der Übergang in die erweiterte Supportphase statt. Bis 14. Juli 2015 werden dann noch für alle Kunden notwendige Sicherheits-Updates ausgeliefert. Alle anderen Updates stehen in der erweiterten Supportphase aber nur zahlenden Kunden zur Verfügung.


