iPad: Fujitsu prüft Markenrechtsstreit gegen Apple
Der japanische Hersteller Fujitsu prüft nach eigenen Angaben derzeit das Vorliegen einer möglichen Markenrechtsverletzung der Marke iPad. Bereits 2003 entwickelte der Hersteller einen mobilen Computer speziell für den Einzelhandel und verkaufte diesen unter dem Namen Fujitsu iPad. Über den Antrag beim amerikanischen Patentamt wurde zwar noch nicht abschließend entschieden, dennoch sieht Fujitsu eine mögliche Markenrechtsverletzung.
Fujitsu bestätigte, dass bereits seit einiger Zeit eine Prüfung durch Anwälte erfolgt, da man bereits vorab von der Veröffentlichung eines Apple iPad informiert gewesen sei. Desweiteren habe Apple keinen Kontakt aufgenommen, um eventuelle Barrieren des Markenrechts vorab auszuhandeln und zu beseitigen. Das Fujitsu iPad ist ebenfalls wie das Apple iPad ein mobiler Computer mit Touchscreen, jedoch wesentlich kleiner. Das iPad von Fujitsu ist daher eher mit einem PDA vergleichbar, unterstützt aber ebenfalls WLAN und Bluetooth für externe Verbindungen. Als Betriebssystem läuft ein Windows CE auf einem Intel-PXA-270-Prozessor.
Bis zu abschließenden Entscheidung durch das Patentamt bleibt eine mögliche Markenrechtsverletzung jedoch offen. Wird der Antrag abgelehnt, liegt keine Markenrechtsverletzung für das iPad vor. Andernfalls könnte Apple aber auch die Namensrechte käuflich erwerben und die möglicherweise folgenden gerichtlichen Auseinandersetzungen und Strafzahlungen vermeiden. In ähnlicher Form erwarb Apple auch die Namensrechte an iPhone von Cisco.
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