Hacker Kim „Kimble“ Schmitz aufgetaucht

15.Feb.2010 16:20 Uhr, von [mh], Trackback-URL


Der 36 jährige selbsternannte Hacker Kim “Kimble” Schmitz und ehemaliger Unternehmer in der IT-Boom-Zeit hat nach Medienberichten ein riesiges Anwesen auf Neuseeland gekauft. Wer den Hacker Kim “Kimble” Schmitz nicht kennt, der sollte unbedigt mal bei Google und YouTube nach ihm suchen! Kimble ist Phänomen und Phantom zu gleich.

Einerseits hat er durch kostspielige Aktionen immer wieder medienwirksam auf sich aufmerksam gemacht. Sei es beim Gumball 3000, einem in einigen Ländern als illegal eingestuftes Autorennen. Dort fahren hauptsächlich sehr stark motorisierten Fahrzeuge bestimmte vorgegebene Streckenabschnitte um den Sieg. Das Startgeld für das Rennen Gumball 2010 soll 30.000 Pfund betragen und die Strecke geht von London nach New York. Oder Kim Schmitz fiel in der Presse durch Schlagzeilen zu Insidergeschäften auf, worin er am 27.Mai 2002 vom Amtsgericht München verurteilt wurde (Az. 1124 Ls 302 Js 50240/01) .

Auf der anderen Seite ist Kimble ein Phantom, da er in den vergangenen Jahren sich medientechnisch sehr versteckt hielt. Zeitweise soll er sich als Fondsmanager mit dem Onlineprojekt Trendax versucht haben, wo er mit künstlicher Intelligenz garantierte Börsengewinne versprach.

Besonders interessant zum selbsternannten Hacker Kim “Kimble” Schmitz ist ein Artikel vom MagazinFocus hier, das mit recht einfachen und teiweilse selbst nachvollziehbaren Recherchen herausgefunden haben will, dass Kimble hinter Megaupload.com steht beziehungsweise mit dem Sharehoster an sich in Verbindung steht.

Weitere Informationen zum Hacker Kim “Kimble” Schmitz liefert Wikipedia hier sowie Google & Co. Ein Foto des Anwesens in Neuseeland und von Kimble selbst findet man hier.

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  • Pizzamonster, 13.04.2010 14:07 Uhr

    :o )

  • realloc, 16.02.2010 09:39 Uhr

    Dass ich den Namen noch einmal irgendwo lesen würde, hätte ich nicht gedacht. Ich dachte bisher, unser Dr. Kimble wäre zusammen mit der Dotcom-Blase geplatzt.

  • Knowledge Warrior, 16.02.2010 02:33 Uhr

    Der Bericht ist zweifelsfrei eine Ente. “A source who wishes to remain anonymous …” ist wohl kaum eine ernstzunehmende Quelle. Beeindruckend daran ist lediglich, dass der New Zealand Herald darauf hereingefallen ist. Schmitz hat immer nur Geld mit heisser Luft gemacht. Seit Ende der Dotcom-Blase glaubt ihm allerdings (fast) keiner mehr, und er hat seit Jahren kaum noch Geld für Brötchen, geschweige denn für Luxus-Anwesen. Wahrscheinlich ist dieser Bericht wieder mal ein Versuch, irgendeinen ahnungslosen möglichen Investor zu beeindrucken, dessen Geld dann natürlich wieder für irgendwelche Luxus-Eskapaden verprasst würde, anstatt irgendwelche fantastischen Renditen zu erwirtschaften.

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