Google verändert Privatsphäreneinstellungen von Buzz

15.Feb.2010 09:11 Uhr, von [mh], Trackback-URL


Googles neuer Kurznachrichtendienst Buzz war noch keine 2 Tage online, da gab es schon heftig Kritik an den Privatsphäreneinstellungen von Buzz. Diese wurden von Goolge nun überarbeitet.

Die letzten Tage waren geprägt von nicht enden wollenden Beschwerden durch die Google-User. Gerade die automatische Verknüpfung der bestehenden Kontakte war durch die Entwickler und Produktmanager von Google sicherlich eine tolle Idee, jedoch sorgte genau dieser Punkt für massiven Online-Protest.

Die Macher von Google haben schnell reagiert und über das vergangene Wochenende die Privatsphäreneinstellungen von Google Buzz verbessert. So wird es ab sofort nur noch Vorschläge für Buzz geben, wo dann der Benutzer selbst wählen kann, ob die Statusmeldung angezeigt werden soll oder nicht.

Die Online-Gemeinde wird es freuen, da man erneut bewiesen hat, dass durch weltweiten Protest große gestandene Unternehmen wie Google sehr schnell reagieren können. Einen ähnlichen Fall gab es jetzt rund um die Oracle-Sicherheitslücke, die zwar schon über 100 Tage bekannt war, aber erst jetzt durch den Druck der Online-Community für Reaktionen bei Oracle sorgt.

Google Buzz als Kampfansage gegen Twitter wird ein interessanter Kampf um Microblogger werden. Glaubt man dem  Buch „Das Gesetz der Drei. Warum immer drei Unternehmen einen Markt beherrschen und Nischenanbieter trotzdem große Chancen haben“ so dürfte Google auf jeden Fall einen ordentlichen Teil des Twitter-Kuchens übernehmen können. Einfach aus dem Grund, da Google durch seine diversen Online-Dienste wie GoogleMail rund 146 Millionen Nutzer weltweit vorzuweisen hat.


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