Geheime Dokumente: Wikileaks-Mitarbeiter im Verhör
Sicherheit In der Öffentlichkeit wird die Veröffentlichung der geheimen Dokumente runtergespielt, doch insgeheim wird mit Hochdruck nach den Quellen gesucht. Wie jetzt bekannt wurde, musste ein Mitarbeiter von Wikileaks gleich zwei Mal ein Verhör durch US-Beamte ertragen.
Das erste Verhör lies nach seiner Einreise nicht lange auf sich Warten: Direkt am Flughafen nahmen ihn Grenzschutz und US-Armee zum Verhör mit. Drei Stunde habe dies gedauert, wie der Mitarbeiter laut einem Bericht von CNET sagte. Nur wenige Tage später baten Beamte der US-Bundespolizei zum Verhör.
Wie CNET berichtet, interessierten sich die Beamten unter anderem für den Aufenthaltsort von Julian Assange, dem Gründer von Wikileaks. Zudem beschlagnahmten die Beamten seine Mobiltelefone und kopierten vereinzelte Dokumente, die er mit sich führte.
Vor einigen Tagen wurden tausende geheime Dokumente zum Afghanistan-Krieg veröffentlicht. US-Behörden und Armee suchen seitdem fieberhaft nach den undichten Stellen, unter anderem Bradley Manning wird in dem Zusammenhang erneut verdächtigt.
Text-Quelle(n): CNET

