Geheimdienst spürt Google-Angreifer in China auf

22.Feb.2010 11:38 Uhr, von [mh], Trackback-URL


“Der Geheimdienst spürt Google-Angreifer in China  auf” sollte man meinen, wenn man derzeit die Medien nachverfolgt. Demnach wurde ein 30-Jähriger IT-Profi ausfindig gemacht, der unter dem Druck der Chinesischen Regierung entsprechende Angriffswerkzeuge programmiert haben soll.

Der IT-Sicherheitsberater aus China soll den Quellcode geschrieben haben und einige Teile davon in einem chinesischen Crackerforum veröffentlicht haben. Da die Regierung in China auf so ziemlich alles Einfluß hat und Einfluß nehmen kann, konnten sie auf die Codes des IT-Profis zurückgreifen und verwenden. Erst vor einiger Zeit wurde bekannt, dass China auf eine Zensur durch Google beharrt.

In Geheimdienstkreisen liegen wohl auch Informationen darüber vor, dass die chinesische Regierung solch kluge Köpfe massiv unter Druck setzt um mit der für die Regierung zu arbeiten. Doch den Worten nach hat man mit dem Militär im Rücken keine Chance da rauszukommen. Erstaunlich ist, dass solche geheimsten Geheimdienst-Geheiminformationen so schnell die Runde machen. Den vollständigen Artikel zum chinesischen IT-Profi findet ihr hier bei Golem.de

Unterdessen wurden auch Informationen bekanntgegeben, dass die Hackerangriffe auf Google (die ja der eigentliche Auslöser des gegenseitigen Angriffsspiels sind) von der Eliteuniversität Schanghai Jiaotong und der Berufsschule Lanxiang in China ausgeführt worden sind. Eine entsprechendes Dementi der Chinesen folgte, aber Google startete eine “geheime” Gegenoffensive frei nach dem Motto “Gegenangriff: Hackerangriff von Google“.

Die Online-Welt wird zunehmend von Cyberkriegen beherrscht und selbst tausende unbeteiligte Rechner werden im WWWWar in einem Botnetz missbraucht. Über das jüngst aufgespürte Botnetz Kneber mit 70.000 Computern hatten wir berichtet.

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