Das Handy bleibt weiterhin hinter dem Festnetzanschluss
Die Deutschen schwören weiterhin auf ihren Festnetzanschluss und bevorzugen diesen vor dem Handy. Wie der Bitkom heute unter Einbeziehung einer aktuellen Statistik mitteilte, telefonieren lediglich 11 Prozent der Haushalte zu Hause ohne Festnetz. Damit liegt deutlich weit hinter europäischen Durchschnitt.
Spitzenreiter ist aktuell Tschechien mit 64 Prozent, dicht gefolgt von Finnland und Litauen. Ein Grund für den Vorsprung der osteuropäischen Länder ist laut Bitkom aber auch schlechte Ausbau der Festnetz-Infrastruktur, weshalb deutlich weniger Haushalte mit einem Festnetzanschluss versorgt werden können.
Die Statistik bestätigt jedoch trotzdem den Trend weg vom Festnetz um Mobiltelefon – auch im Haushalt. So verringerte sich das Gesprächsvolumen im Festnetz im Jahr 2007 um fast 3,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, während im Mobilfunkbereich eine Steigerung von 20 Prozent festgestellt wurde. Im direkten Vergleich lag das Gesprächsvolumen im Festnetz etwas mehr als doppelt so hoch wie mit dem Handy.
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