CPUs integrieren zukünftig Grafikchip

2.Jan.2010 11:37 Uhr, von [st], Trackback-URL


Die nächste Generation an Prozessoren enthalten nicht etwa noch mehr Kerne oder bieten höhere Taktraten, sondern bieten direkt einen integrierten Grafikchip an. Die Hersteller reagieren erwartungsgemäß darauf, dass eine höhere Zahl an CPU-Kernen zumindest derzeit keine Vorteile für den Massenmarkt bringen. Für die Anwender könnte diese Technologie Preiseinsparungen bringen.

Die Kombination von CPU und GPU im Prozessor führt nicht nur zur Einsparung von Hardwarekosten – der separaten Grafikkarte, sondern bietet auch deutlich bessere Performance durch die kürzere Anbindung an den Arbeitsspeicher. Zudem können auserwählte Operation relativ einfach auf der GPU anstelle der CPU berechnet werden, sodass nicht nur Grafikanwendungen von der nächsten Generation an Prozessoren profitieren.

Die neue Technologie ist jedoch vorerst vor allem nur für mobile Geräte wie Notebooks, Netbooks und PDAs interessant. Hier ist der Profit von der besseren Leistung höher als der Nachteil, dass eine separate Aufrüstung der Grafikkarte mit diesen Prozessoren nicht mehr möglich ist. Vor allem im HighEnd-Bereich werden Grafikkarten aber in der Regel häufiger erneuert, da dieser Markt deutlich lebendiger ist und regelmäßig Neuerungen und verbesserte Leistungsfähigkeit entwickelt.


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