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Blogger und Freiberufler: GEZ-Gebühr gespart im Privathaushaltsabgabe

Finanztipps: 2013 ist es soweit, die neue GEZ-Gebühr in Form einer Haushaltsabgabe kommt. Unabhängig von den genutzten Geräten im Haushalt wird die neue Gebühr pauschal erhoben, was vor allem für Haushalte ohne Rundfunkgeräte einen Nachteil darstellt. Selbständige und Kleinbetriebe profitieren hingegen von der neuen Regelung.

Besonders Selbständige, wie Blogger und Freiberufler, sparen im kommenden Jahr bei der GEZ-Gebühr. Liegt die Betriebsstätte direkt in der privaten Wohnung, wie dies in der Branche häufig der Fall ist, so entfällt die „doppelte“ Gebühr für den PC mit der Einführung der Haushaltsabgabe endlich auch offiziell. Die Gebühren sind dann durch die Zahlung für den privaten Nutzungsbereich bereits abgegolten. Die Regelung folgt damit einem Urteil des Bayerischen Verfassungsgerichtshofs aus dem Jahre 2011, nachdem über lange Zeit Unklarheit zur Zahlungsverpflichtung herrschte.

Ähnlich können Kleinbetriebe und Kleinunternehmer profitieren: Für Betriebsstätten von bis zu 8 Mitarbeitern sinken die Beiträge der GEZ auf 1/3. In konkreten Zahlen bedeutet dies die Beitragshöhe von 5,99 Euro pro Monat. In dieser Gebühr ist ein Firmenfahrzeug bereits erhalten. Für größere Betriebsstätten oder zusätzliche Fahrzeuge werden dann jedoch höhere Gebühren fällig.

Die neue Gebührenerhebung der GEZ tritt zum 01. Januar 2013 in Kraft und versteht sich als „Haushaltsabgabe“ als geräteunabhängig. Derzeit führt die GEZ schriftliche Befragungen der Unternehmen durch, um die Höhe der zukünftigen Gebühren zu ermitteln.