Hackergruppe Anonymous schuld an Kinderporno-Links auf Piratenpad

Internet: Die Hackergruppierung Anonymous hat sich in einem Schreiben im Internet offiziell zur Veröffentlichung der Kinderporno-Links auf dem Piratenpad bekannt und sich zugleich gegenüber der Piratenpartie für diesen Fehler entschuldigt.

Die Piratenpartei richtet sich klar gegen Kinderpornographie im Internet und entsprechend bitter und schmerzhaft war der Tiefschlag, dass ausgerechnet auf einem Online-Dienst der Piratenpartei jetzt zahlreiche Links aufgetaucht waren. Unbekannte hatten die Kinderporno-Links auf dem Piratenpad gepostet und inzwischen ist klar, dass offenbar Anonymous hinter der Aktion steckt.

Nach eigener Ausführung war jedoch die Veröffentlichung dieser Details nicht vorgesehen, sondern geschah unbeabsichtigt. Das Piratenpad wird seitens Anonymous offenbar auch zur internen Kommunikation genutzt. Konkret geht es dabei um die Operation Innocence (#OP Innocence), die sich ebenfalls gegen Kinderpornographie im Netz, sowie einschlägig bekannte Foren, richtet.

Die Piratenpartei hat inzwischen Anzeige gegen Unbekannt gestellt und dürfte trotz der veröffentlichten Entschuldigung verärgert sein. Der ohnehin schwierige und oft als unprofessionell verlaufende politische Start wird dadurch keineswegs gefördert.

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