Google vs. Twitter ist wie David gegen Goliath

“Google vs. Twitter ist wie David gegen Goliath” oder doch andersrum?

Eins der aktuellen Top-Themen neben dem Streit um das neue iPad in einem noch zu prüfenden Markenrechtsstreit zwischen Fujitsu und Apple und dem Tablet-PC-Kampf zwischen Apple und Google ist das Gerücht um einen Kurznachrichtendienst von Google.

Der wohl bekannteste Kurnachrichtendienst, auch Microblogging Service genannt, ist Twitter. Im Oktober 2009 verzeichnete Twitter weltweit rund 52 Millionen registrierte Benutzer, wovon mit Sicherheit nur ein Bruchteil wirklich aktiv am täglichen Twitter-Leben teilnimmt.

Mehrere Quellen nach will sich nun Google am großen Kurznachrichtenkuchen beteiligen. Denn Google hat mit seinem E-Mail-Dienst GoogleMail immerhin 146 Millionen Nutzer vorzuweisen und dazu die enorme Reichweite der Google-Suchmaschine selbst.

Die Grundidee von Twitter ist relativ einfach: Man gebe dem Benutzer die Möglichkeit sich in 140 Zeichen zu äußern und diese sogenannten Tweets an andere Benutzer zu richten. Dabei kann jeder jedem folgen und so dessen Kurznachrichten folgen. Unübersichtlich wird es dann, wenn man mehreren aktiven Benutzern folgt, weil dann deren Beiträge im Nirvana verschwinden. Praktischer Einsatz von Twitter ist das Aufspüren von Trends und dem Nachverfolgen von aktuellen Geschehnissen rund um den Erdball.

Ob und wann Google einen separaten Microblogging-Dienst starten wird oder Funktionen für Kurznachrichten direkt in GoogleMail integrieren wird, bleibt abzuwarten. Aber da Google sowieso dem Sammelwahn verfallen ist, um seinen Google-Benutzern zielgerichtete Werbung platzieren zu können, wird der US-Riese früher oder später auf den Microbloggingzug aufspringen.

Update: Der neue Google-Microblogging Service heißt Buzz und nicht nur direkt in GoogleMail nutzbar, sondern auch als eigenständiger Dienst hier nutzbar. Google Buzz ist online.

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