• Home »
  • GKV »
  • Krankenkassenvergleich 2016: Das sind die besten Angebote

Krankenkassenvergleich 2016: Das sind die besten Angebote

Die Krankenkassen haben Ihre Zusatzbeiträge 2016 unterschiedlich stark angepasst. Aufgrund der Anpassung besteht ein Sonderkündigungsrecht für einen Krankenkassenwechsel. Unser Krankenkassenvergleich 2016 zeigt auf, welche Krankenkassen 2016 die günstigsten Konditionen bieten.

Viele Krankenkassen haben ihre Zusatzbeiträge zu Jahresbeginn 2016 angepasst. Kunden von Krankenkassen, die ihre Zusatzbeiträge erhöht haben, können ein Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen und zu einem günstigeren Anbieter wechseln. Wer bereits mindestens 18 Monate lang bei einem Anbieter versichert ist, kann auch seine Krankenkasse auch ohne Sonderkündigungsrecht zum übernächsten Monat wechseln.

Das sind die günstigsten Krankenkassen 2016

Die Metzinger BKK ist wie schon im Vorjahr die günstigste Krankenkasse und zugleich die einzige, die keinen Zusatzbeitrag erhebt. Die Metzinger BKK ist jedoch nur in Baden-Württemberg und nicht bundesweit tätig. Die 10 günstigsten Krankenkassen sind (Zusatzbeitrag):

  • Metzinger BKK 0,00%
  • AOK PLUS 0,30%
  • AOK Sachsen-Anhalt 0,30%
  • BKK MEM 0,30%
  • BKK PFAFF 0,40%
  • BKK Scheufelen 0,40%
  • BKK Würth 0,40%
  • BKK Faber-Castell & Partner 0,50%
  • BKK Rieker.Ricosta.Weisser 0,50%
  • BKK Schwarzwald-BaarHeuberg 0,50%

Quelle: DGB Stand: 04.01.2016




Die günstigsten Krankenkassen 2016 sind vor allem regionale und Betriebskrankenkassen. Unter den bundesweit geöffneten Krankenkassen ist die HKK mit 0,59 Prozent Zusatzbeitrag besonders günstig.

Krankenkassenvergleich: Nicht nur auf den Zusatzbeitrag achten

Krankenkassenvergleich mit Zusatzbeitrag 2016

Bild: Tim Reckmann / pixelio.de

Verbraucherschützer warnen vor einem übereilten Wechsel zu einer günstigeren Krankenversicherung. Der Grund dafür ist, dass sich die Leistungen der diversen Anbieter durchaus voneinander unterscheiden. Die gesetzlichen Krankenkassen sind an einen Leistungskatalog gebunden, aus dem hervorgeht, welche Gesundheitsleistungen sie in jedem Fall erbringen müssen.

Es steht ihnen aber frei, zusätzliche Leistungen anzubieten, wie zum Beispiel die Kostenübernahme von Impfungen oder vorbeugenden Gesundheitsmaßnahmen. Zudem gibt es durchaus große Unterschiede beim Kundenservice. Ein dichtes Filialnetz zu unterhalten und guten Service bieten zu können, kostet schließlich auch Geld und wirkt sich somit auf die Zusatzbeiträge aus.

Warum Zusatzbeiträge?

Seit Anfang 2015 beträgt der allgemeine Krankenkassen Beitragssatz nicht mehr 15,5 Prozent, sondern nur noch 14,6 Prozent. Gezahlt werden die Beiträge zu jeweils 50 Prozent vom Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Um die fehlenden Einnahmen durch die Beitragssenkung kompensieren zu können, dürfen die gesetzlichen Krankenkassen einen einkommensabhängigen Zusatzbeitrag erheben, der allein vom Arbeitnehmer getragen wird.

Die Regelung, dass Zusatzbeiträge allein vom Arbeitnehmer getragen werden steht nach wie vor in der Kritik. So setzt sich zum Beispiel der DGB dafür ein, das Gesetz zu verändern, damit Arbeitgeber und Arbeitnehmer wieder jeweils 50 Prozent der Krankenkassenbeiträge abführen. Die Argumentation lautet, dass es ungerecht ist, dass die Arbeitgeber bevorteilt werden, da allein die Arbeitnehmer die Kostensteigerungen im Gesundheitswesen zu tragen haben.