Volleyball – Im Finale des europäischen Qualifikationsturnieres in Bulgarien standen sich Deutschland und Italien gegenüber. Die bisherige Bilanz sprach für die Italiener, die im Turnierverlauf am Samstag unter anderem den amtierenden Europameister Serbien besiegt haben.
Die Deutschen Volleyball um ihren Bundestrainer Vital Heynen standen durch ihren sehr guten Turnierverlauf verdient im Finale und hätten mit einem weiteren Sieg über die Italiener das Olympiaticket perfekt machen können, doch daraus wurde leider nichts.
In einem sehr spannenden Tie-Break gingen die Deutschen Volleyballer zunächst mit 1:0 in Führung, rannten dann aber lange Zeit einem Rückstand hinterher. Der Bundestrainer rief seine Herren in der Auszeit beim Stand von 2:5 zur Ruhe auf. Beim Stand von 2:6 wurde Marcus Popp gegen Björn Andrae ausgetauscht, der seinen Aufschlag bei 3:6 jedoch ins Netz schlug. Der vorgeschrieben Seitenwechsel erfolgte dann bei 3:8, worauf hin zwei Blockpunkte die Deutschen auf 6:8 heranbrachte. Zwei weitere Eigenfehler der Deutschen vergrößerte den Rückstand auf 8:11. Unterm Strich machten die Deutschen im Tie-Breck zu viele Eigenfehler, haben das Spiel nie aufgegeben, aber dennoch mit 12:15 und somit das gesamte Spiel 2:3 verloren.
Die Fans in der sehr gut besuchten Halle standen während des gesamten Spiels auf der Seite der Italienter und machten dabei mit lautstarken Pfiffen und Buh-Rufen das Leben von Georg Grozer und seinen Teamkollegen schwer.
Die Volleyball-Herren dürfen mit dem Ergebnis sehr zufrieden sein, da sich die Deutschen sehr gut verkauft haben. Die Taktik vom Bundestrainer geht auf, dass die Spieler sich einzeln verbessern und sich somit besser in die Nationalmannschaft einbringen. Eine weitere Chance für das Olympiaticket gibt es in knapp 4 Wochen in Berlin vor heimischer Kulisse.


