Smartphone-Hersteller Palm steht offenbar zum Verkauf

12.Apr.2010 10:49 Uhr, von [st], Trackback-URL


Nachdem der Verkauf des Palm Pre eher enttäuschend verlief und das Unternehmen Palm jetzt seit fast drei Jahren durchweg rote Zahlen schreibt, folgen jetzt nach Informationen der Agentur Bloomberg erste Verkaufsgespräche. Auf Grund finanzieller Probleme plant CEO Rubinstein den Verkauf des Unternehmens, wobei als Interessenten derzeit der Konkurrent HTC und der Computerhersteller Lenovo genannt werden.

Nach den Hoch und Tiefs der Palm-Aktie zeichnet sich wohl doch eher ein Tief ab. Seit mittlerweile elf Quartalen schreibt das Unternehmen durchweg nur noch rote Zahlen und auch der Hoffnungsträger – das Smartphone Palm Pre – versagte trotz großer Euphorie. Lediglich clevere Aktionäre konnten sich daran bereichern, denn kurz vor der Ankündigung des neuen Smartphones lag der Aktienkurs noch bei rund 3,50 US-Dollar und stieg auf Grund der hohen Erwartungen auf bis zu 17,46 US-Dollar. Danach kam der Absturz auf das alte Niveau, wobei die derzeitigen Spekulationen über eine mögliche Übernahme den Kurs der Aktie wieder beflügeln konnte.

Der Marktwert von Palm wird derzeit mit rund 870 Millionen US-Dollar angegeben – möglicherweise zuviel? Der Hersteller Dell soll zumindest direkt abgewunken haben, nachdem das Unternehmen genauer untersucht wurde. Auch die Gerüchte über eine anteilige Übernahme durch den Blackberry-Hersteller Research in Motion (RIM) bestätigten sich bisher nicht.

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