Sky Deutschland: Jahresbericht verzeichnet erneut ein dickes Minus

25.Feb.2010 16:28 Uhr, von [st], Trackback-URL


Der Namenswechsel von Premiere zu Sky Deutschland belastete den Jahresbericht nicht nur mit hohen zusätzlichen Kosten, sondern brachte bisher auch nicht die erhoffte Kehrtwende. Entsprechend fiel das Ergebnis deutlich aus: 676,5 Millionen Euro Verlust im Jahr 2009. Damit hat Sky Deutschland die ohnehin schlechten Prognosen von unabhängigen Analysten unterboten.

Das Ergebnis fiel deutlich schlechter aus als Analysten eigentlich erwartet hatten: Allein das operative Geschäft erzielte bereits einen Verlust von 262,7 Millionen Euro, vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen. Das Ergebnis wurde zudem deutlich von der Umbenennung von Premiere in Sky Deutschland belastet. Dafür weißt die Bilanz Abschreibungen in Höhe von 253,9 Millionen Euro aus.

Auch die Zahl der Abonnenten konnte keinen deutlich positiven Trend einschlagen. Nachdem die Erwartungen bereits zuvor zurückgeschraubt wurden, blieb man im Rahmen der veröffentlichten Zahlen trotzdem nur am unteren Rand. Positiv zu erwähnen bleibt jedoch, dass der Umsatz je einzelnen Kunden gesteigert werden konnte. Mark Williams blickt trotz des enttäuschenden Ergebnisses optimistisch in die Zukunft, aber überzeugen konnte er die Aktionäre damit nicht. Die Aktie verliert vergleichsweise milde 2,3 Prozent, die Trendlinien lassen aber eine weitere Talfahrt befürchten.

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