Gewinnwarnungen aus der Automobilbranche
Der Automobilhersteller Daimler, sowie auch BMW haben für das laufende Jahr ihre Prognosen gesenkt. Bereits am 24. Juli verkündete Daimler, dass Daimler den Vorjahresgewinn nicht erreichen wird, wenn auch der Absatzmarkt weiterhin positiv ist. Entsprechend erwarte man auch einen kleinen Anstieg des Jahresumsatzes. Vor allem beim Mercedes Benz gibt es Probleme, denn die höheren Rohstoffpreise und der starke Euro senken die Gewinnmarge und fressen wortwörtlich den Umsatzanstieg auf. Die Daimler-Aktie verlor deutlich und zog auch die komplette Automobilbranche ins Minus.
Heute dürfte sich ein ähnliches Bild darstellen, mit BMW als Auslöser. Unter Berufung auf den hohen Ölpreis, sowie den Folgen der Finanzkrise, werde man die bisherige Jahresprognose nicht erreichen. Der prognostizierte Gewinn wurde um rund 30 Prozent auf nunmehr 2,3 Milliarden Euro gesenkt. Gleichzeitig wurden auch Zahlen für das zweite Quartal veröffentlicht, die diesen Trend bereits verdeutlichen. Der Umsatzrückgang lag bei einem Prozent, während der Gewinnrückgang mit gut 50 Prozent deutlich ausfällt. Damit lag der Gewinn bei nur noch 425 Millionen Euro im zweiten Quartal und blieb damit auch deutlich hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Den Schlusspunkt setzte Vorstandschef Norbert Reithofer, der auch für das kommende Jahr schwierige Herausforderungen sieht – also schlechtere Marktbedingungen erwartet.
Die Aktie von BMW liegt aktuell mit fast 8,5 Prozent im Minus und zieht die Automobilbranche mit. Volkswagen verliert aktuell 3,3 Prozent an Wert, während die ohnehin geschwächte Daimler-Aktie erneut 2,3 Prozent einbüßt.
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