Trillerpreife gegen Telefonwerbung

ReTweet Google Buzz
  • Digg
  • del.icio.us
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Add to favorites
  • LinkedIn
  • Live
  • MisterWong.DE
  • MySpace
  • Technorati
  • Twitter
  • Webnews.de
  • Yigg



Ein Agent eines Callcenters ist vermutlich der bekannteste Staatsfeind unserer Bürger hierzulande und genießt den Status der verhassten Nervensäge. Vor allem nach der Teilnahme bei Gewinnspielen häufen sich die Telefonanrufe zunehmends. Der Selbstversuch mit einer unbenutzten Telefonnummer bestätigt dies deutlich. Nach der Teilnahme bei rund 30 Gewinnspielen und der Aufzeichnung der eingegangenen Werbeanrufe war schnell klar: Das kann ganz schön nervig werden und auch die Asterisk-Anlage hatte ordentlich zu tun.

Einige Callcenter riefen bis zu 10x am Tag an, gesammelt waren bis zu 40 Werbeanrufe zu verzeichnen – lästig und unnötig, jedoch geht wenigstens die Politik gegen die eingesetzten Predictive Dialer vor. Ein kleiner Tipp: Wenn ihr mal eine Nummer nicht kennt, dann lohnt sich die Kurzsuche bei whocallsme.com.

Immer mehr Leute werfen hierbei in die Runde, man möge sich doch eine Trillerpfeife zulegen und die Anrufe gebührend mit lautem Pfeifen entgegennehmen. Hierzu sei gesagt: Finger weg! Die meisten Telefonanlagen erkennen mittlerweile extrem lautstarke Töne und reduzieren zum Schutz des Trommelfells automatisch die Lautstärke. Ältere Anlagen unterstützen dies allerdings auch sehr oft nicht, wodurch diese Aktion schwere Schäden beim Trommelfell des Callcenter-Agenten auslösen kann. Dies stellt eine Körperverletzung dar und dabei spielt es auch keine Rolle, ob der Werbeanruf nun erwünscht oder unerwünscht war. Dies kann also unnötig teuer werden und sollte daher niemals angewendet oder anderen empfohlen werden, wer kann sollte lieber eine Rufnummernsperre für diese Nummern einrichten.

PS: Dieser Artikel stellt keine Rechtsbelehrung oder Rechtsberatung dar. Der Artikel kann inhaltliche Fehler enthalten.