ASCHEWOLKE AKTUELL – Das Flugverbot der Deutschen Flugsicherung DFS für Instrumentenflüge im unteren Luftraum bis 6.000 Meter wurde bis 20 Uhr verlängert. Bei entsprechenden Voraussetzungen und Genehmigungen sind Starts und Landungen unter Sichtflugbedingungen möglich, auch bei Nacht.
Das verhängte Flugverbot bis 14 Uhr wurde heute kurz vor Mittag von der Deutschen Flugsicherung erneut verlängert. Demnach sind Instrumentenflüge, kurz IFR-Flüge, im Luftraum bis 6 Kilometer Höhe nicht erlaubt.
Indes werden auch weitere Zahlen zu den Umsatzeinbußen der wirtschaftlich Beteiligten veröffentlicht. So äußerte sich Airport-Chef vom Flughafen Hamburg Michael Eggenschwiler der WELT gegenüber hier: “Jeder Tag ohne Flugbetrieb bedeutet für den Flughafen Hamburg einen Umsatzausfall von 600 000 Euro.”. Bei der Deutschen Lufthansa spricht man von mehreren Millionen Euro Ausfall pro Tag.
Aber die Politik hat im Interesse der Wirtschaft reagiert und das Nachtflugverbot für insgesamt 2 Tage ab Ende der Aschewolke-Flugsperrung aufgehoben. Beteiligte sehen es genauso, dass eine Lockerung der Nachtflugbeschränkung bei der derzeitigen Situation der Aschewolke aus Island unerlässlich ist.
Einer Information dem Focus hier nach, gibt es am Flughafen Frankfurt am heutigen Dienstag insgesamt 150 Flüge, die eine Sondergenehmigung für Starts und Landungen erhalten haben. Den größeren Teil der Genehmigungen hat die Deutsche Lufthansa für über 70 interkontinentale Flüge erhalten.


