Gewaltspiele: Seine Taten haben die Welt schockiert und nur wenige Gerichtsverfahren ziehen derart das weltweite Interesse auf sich. Es geht um Anders Breivik, der bei seinem Attentat mehr als 90 überwiegend junge Menschen eiskalt tötete. Trainiert habe er mit Call of Duty, wie er in einer Aussage jetzt erwähnte.
Und wieder geraten Gewaltspiele im Zusammenhang mit einem Attentat in die Kritik. Anders Breivik, der sich derzeit vor einem Gericht für sein Attentat verantworten muss, rückt wiederholt den Egoshooter “Call of Duty: Modern Warfare” ins Rampenlicht. Er habe den bekannten Egoshooter zum Training benutzt.
Diese Aussage ist keineswegs neu, denn in einem über 1.000 Seiten starken Text lobte er den Egoshooter schon einmal als praktisches Übungswerkzeug für militärische Operationen. Anders Breivik verdeutlicht dabei auf erschreckende Weise den eigenen Verlust der Realität. Ein hartes Urteil wird ihm jedoch nicht erspart bleiben, denn Gutachter haben ihn jetzt doch für zurechnungsfähig bewertet.


