WISO Tipp: Private Altersvorsorge wichtig sonst droht Altersarmut

Das Verbrauchermagazin ZDF WISO informiert im aktuellen WISO Tipp über die private Altersvorsorge. Welche Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge gibt es und wie vermeidet man Altersarmut? Für wen Modelle wie die betriebliche Altersvorsorge oder die Riester-Rente am besten geeignet sind. WISO rechnet auch vor, wie man mit 50 Euro pro Monat privat fürs Alter vorsorgen kann.

Im ZDF WISO Tipp am 12. September geht es um die Altersarmut und die Wichtigkeit der privaten Altersvorsorge. Dass die Rente noch sicher ist, wird immer häufiger angezweifelt. Bereits jetzt reicht die staatliche Rente immer öfter nicht mehr zum Leben aus. Gerade die jüngere Generation sieht sich mit der Bedrohung durch Altersarmut konfrontiert. Laut Experten wird sich das Rentenniveau in den kommenden Jahren nicht verbessern. Stattdessen rechnet man mit einer weiteren Verschlechterung der Rentenentwicklung. Derzeit liegt die Rente im Schnitt bei gerade mal etwas unter der Hälfte des vorherigen Bruttogehalts.

WISO Tipp mit Hilfe gegen Altersarmut

WISO Tipp informiert über private Altersvorsorge

WISO Tipp: Private Altersvorsorge schützt vor Altersarmut

Der WISO Tipp berichtet ausführlich über das immer wichtiger werdende Thema der privaten Altersvorsorge. Dabei wird auch exemplarisch vorgerechnet, welche private Rente man zusätzlich erhalten kann, wenn man monatlich 50 Euro für die private Altersvorsorge ausgibt. ZDF WISO stellt unterschiedliche Möglichkeiten der Altersvorsorge vor und erläutert, wie man sich am besten fürs Alter absichern kann und worauf dabei zu achten ist.

Betriebliche Altersvorsorge im WISO Tipp

Die betriebliche Altersvorsorge (bAV) gilt als die zweite Säule der Altersabsicherung. In diesem Modell beteiligt sich der Arbeitgeber an der Altersvorsorge des Arbeitnehmers. Im Normalfall wird monatlich ein vorher festgelegter Betrag vom Bruttolohn abgezogen und in die betriebliche Altersvorsorge eingezahlt. Der Arbeitnehmer bekommt folglich einen geringeren Lohn ausgezahlt.

Der große Vorteil der betrieblichen Altersvorsorge ist, dass das Geld vom Brutto- und nicht vom Nettoeinkommen abgezogen wird. Durch das niedrigere Bruttoeinkommen sinken die zu zahlenden Sozialversicherungsbeiträge, was sich positiv auf das Nettoeinkommen auswirkt. Grob überschlagen lässt sich sagen, dass der Nettolohn nur um rund die Hälfte des Betrages sinkt, der vom Bruttolohn abgezogen wird.

Wer beispielsweise 200 Euro pro Monat vom Bruttolohn in die bAV einzahlt, erhält ein nur um etwa 100 Euro reduziertes Nettogehalt ausgezahlt. ZDF WISO weist darauf hin, dass die betriebliche Altersvorsorge nicht für jeden Arbeitnehmer die beste Lösung ist und zeigt die Vor- und Nachteile der bAV auf.

Riester-Rente als Klassiker der Altersvorsorge

Die Riester-Rente ist eine der bekanntesten Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge. Als Arbeitnehmer zahlt man pro Jahr mindestens 60 Euro bzw. 4 Prozent seines Bruttoeinkommens in die Rentenversicherung ein. Da die Riester-Rente staatlich gefördert ist, hat man Anspruch auf staatliche Zulagen. Der Staat zahlt ebenfalls regelmäßig auf das Riester-Konto ein.

Eine Variante ist die klassische Riester-Rente. Wer sich nicht daran stört, dass dieses Modell eher unflexibel ist, erhält im Alter zumindest eine garantierte Mindestrente. Alternativ gibt es das Modell der fondsgebundenen Riester-Rente. Diese Variante ist mit einem größeren Risiko behaftet, wartet jedoch mit der Möglichkeit einer deutlich höheren Rendite auf.

Der WISO-Tipp beleuchtet die Vor- und Nachteile der Riester-Rente und deren unterschiedliche Varianten. Neben den beiden genannten Modellen gibt es noch den Wohn-Riester oder Riester-Fonds- und Banksparpläne zur privaten Altersvorsorge.

WISO Tipp: Beratung zur Altersvorsorge wichtig

Die Entscheidung für oder gegen ein bestimmtes Modell der privaten Altersvorsorge ist eine mit weitreichenden Konsequenzen. Gerade bei der privaten Altersvorsorge sollte man sich nicht auf sein Gefühl verlassen, sondern einen professionellen Berater aufsuchen. Mit dem Experten entscheidet man gemeinsam, welches Modell in der individuellen Situation am besten geeignet ist. Letztendlich muss bei der Altersvorsorge auch langfristig gedacht werden, um abzuwägen, ob es sich in der aktuellen Niedrigzinsphase überhaupt lohnt, zinsbasierte Sparverträge abzuschließen.

ZDF WISO empfiehlt beispielsweise die Beratung der örtlichen Verbraucherzentrale. Die Beratung in der Verbraucherzentrale ist neutral und kostengünstig. Alternativ kann man sich an einen unabhängigen Versicherungsberater wenden. Der Berater ist zur Dokumentation der Beratung verpflichtet. Sollte er den Kunden fehlerhaft beraten, haftet er für dadurch entstandene finanzielle Schäden.

petanews.de Zusatztipp:


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