Zensur: Pakistan weitet Internetzensur aus
Aktuelle Kurzmeldung:
Internetzensur Pakistan greift tiefer in die Webseitenangebote innerhalb des Landes ein und führt eine umfangreiche Kontrolle und Zensur ein. Wie die BBC berichtet, sind vorrangig religiöse Gründe für die Ausweitung der Internetzensur verantwortlich. Der Zugang zu Facebook bleibt aber erhalten.
Nachdem der Zugriff auf Facebook erst kürzlich wieder freigegeben wurde, führt Pakistan jetzt erneut Maßnahmen zur Internetzensur ein. Unter anderem die Suchmaschinen Bing, Google, MSN und Yahoo werden kontrolliert und unerwünschte Inhalte gesperrt. Auch Youtube und Amazon gehören zu den größeren Webangeboten, die jetzt unter Kontrolle stehen. Die Sperren sollen sich vorerst nicht gegen die gesamten Webseiten richten, sondern gezielt einzelne Inhalte betreffen.
Das soziale Netzwerk Facebook wurde nur wieder freigeschaltet, nachdem die Betreiber ihrerseits den Zugriff auf einen Karikaturenwettbewerb für Pakistaner unterbunden haben. Google stellte jedoch bereits im Konflikt mit China klar, dass eine Zensur der eigenen Inhalte nicht erwünscht sei.


