Loveparade: Veranstalter setzte weniger Ordnungskräfte als angekündigt ein
Aktuelle Kurzmeldung:
Tragödie Die Zahl der Todesfälle ist inzwischen auf 20 angestiegen, doch während die Angehörigen trauern, schieben sich die Verantwortlichen die Schuld gegenseitig zu. Neues pikantes Detail: Nach Einschätzung der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen hat der Veranstalter der Loveparade in Duisburg weniger eigene Ordnungskräfte eingesetzt als angekündigt.
Innenminister Ralf Jäger (SPD) berichtete dem Kabinett nach Informationen der “Süddeutschen Zeitung” (Mittwochausgabe), der Veranstalter habe in seinem Sicherheitskonzept 150 Ordner für den Bereich der Rampe und der Zugangstunnel versprochen. Tatsächlich seien dann aber offenbar viel weniger Ordner eingesetzt worden, sagte Jäger. Außerdem habe der Veranstalter Vorschläge ignoriert, im Zugangsbereich eine Videoüberwachung zu installieren.
Am Samstag wird es in Duisburg eine Trauerfeier für die Opfer der Massenpanik geben, zu der sich auch Bundespräsident Christian Wulff und Bundeskanzlerin Angela Merkel angekündigt haben.
Text-Quelle(n): dts Nachrichtenagentur

